Bürger fordern Gleichbehandlung

WIESENMARKT – JORMAK 2012

WIESENMARKT-JORMAK 2012: AJZL AUF RÄDERN

Die Bürgerinitiative/ljudska iniciativa Kanal Aich/Dob setzt am Bleiburger Wiesenmarkt deutliche Lebenszeichen. Zum einen wird gegen die grobe Ungleichbehandlung bei den Kanalgebühren kräftig protestiert, zum anderen wird auf der Homepage unter https://ajzl.loka.at ein Online-Kanalrechner (siehe rechts) angeboten, der die jährliche Mehrbelastung der Haushalte im Vergleich zu Bleiburg sofort umrechnet.

Nach zahlreichen Bürgerversammlungen, Protestkundgebungen, Zeitungsinseraten und Presseinformationen will man in einen heißen Herbst starten, nachdem eine Resolution der Landesregierung und Vorsprachen bei den Ministern Hundsdorfer und Berlakovich bisher ohne greifbares Ergebnis geblieben sind. Auch die Volksanwaltschaft prüft schon intensiv.

Der Bleiburger Wiesenmarkt wird zum Anlass genommen, die Öffentlichkeit abermals nachdrücklich auf das Kanalproblem aufmerksam zu machen. Die Kanalinitiative wird bei der Eröffnung am Samstag, dem 1. September mit einem Info-Wagen, mit Plakaten, Transparenten und Informationen vertreten sein. „Wir hoffen zwar sehr auf eine politische Lösung, müssen aber bis dahin unsere Menschen vor noch größerem finanziellem Schaden schützen. Die Zeit drängt!“ meint Initiativensprecher Jakob Logar. Das Problem müsste bis zum Eintreffen der ersten erhöhten Jahresrechnungen gelöst werden. Sollte dies nicht der Fall sein, werden Boykottmaßnahmen ins Auge gefasst. Auch rechtliche Schritte stehen im Raum.

Ljudska iniciativa, ki se že nad leto dni z vso močjo zavzema za pravičnost za prebivalce Čirkovč, Vidre vasi in Doba v občini Pliberk pri stroških za kanal, bo tudi na pliberškem jormaku s posebnim info-vozilom, s plakati, transparenti in informacijami opozorila na krivico, ki se tam godi. S posebnim „kanal-kalkulatorjem“ na svoji spletni strani pod  https://ajzl.loka.at pa vsak občan lahko izračuna višino dodatne finačne bremenitve v primerjavi s ostalimi občani.

BITTE UM RÜCKMELDUNG :: PROSIMO ZA ODZIV

Sehr geehrter Herr Bundesminister Berlakovich!  Spoštovani gospod zvezni minister Berlakovich!

Danke dass Sie sich im Juni die Zeit genommen haben, anlässlich Ihres Kärnten-Besuches auch mit Vertretern unserer Bürgerinitiative zu sprechen. Insbesondere über Ihr Versprechen, die Bürger von Schilterndorf/Čirkovče, Wiederndorf/Vidra vas und Aich/Dob nicht im Stich zu lassen und mit zu helfen, eine Lösung für unsere großen Sorgen zu finden, hat uns sehr gefreut und uns Hoffnung gegeben. Mit knapp 900.000 Euro an Bundesmitteln könnten unseren BürgerInnen weiterhin „normale“ Kanalgebühren und damit ein ebensolches Leben ermöglicht werden, lautete damals wie heute unsere Bitte.

Nun sind drei Monate vergangen, der Sommer ist bald vorüber und mit großer Sorge sehen wir der Zukunft, insbesondere dem heurigen Winter entgegen, wenn Ende Oktober die auf das Doppelte erhöhten Kanalgebührenrechnungen ins Haus flattern werden. Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage sind über 340 Euro im Schnitt pro Haushalt mehr ein sehr hoher Betrag, der viele verzweifeln lässt.

Anlässlich unseres Gespräches haben wir Ihnen unsere dringende Bitte vorgetragen und  auch in schriftlicher Form übergeben. Nun sind wir natürlich schon sehr gespannt, was Sie uns berichten können.  Hoffentlich Gutes!

Mit der Bitte um baldige Rückmeldung verbleiben wir mit freundlichen Grüßen!

S prijaznimi pozdravi!

Bürgerinitiative/ljudska iniciativa Kanal Aich-Dob

Rauchzeichen wurden gesehen :: dimne znake so videli

Am Rande des Kärnten-Besuches von Bundesminister Niki Berlakovich fand vor Pfingsten in Klagenfurt überraschend auch ein Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiative/ljudska iniciativa Kanal Aich-Dob statt. Diese informierte den Minister über die unerträgliche Situation für die Bevölkerung von Schilterndorf/Čirkovče, Wiederndorf/Vidra vas und Aich/Dob nach der Verdoppelung der Kanalgebühren, die sich dieser Tage erstmals in überhöhten Halbjahresvorschreibungen durch die Gemeinde widerspiegeln. Der Minister zeigte Verständnis für die Betroffenen, wies aber auch auf die schwierige rechtliche Situation hin, die eine Lösung behindere, wobei er auch seine Verwunderung darüber ausdrückte, wie es so weit kommen konnte. Da ihm die Situation der Menschen aber nicht egal sei, habe er schon Gespräche auf ministerieller Ebene (BM Hundstorfer) geführt und werde sich jedenfalls weiterhin der Sache annehmen.

Im weiteren Gespräch, das trotz des gedrängten Terminkalenders des Ministers mehr als doppelt so lang als geplant dauerte, kamen seitens der Initiative auch einige Lösungsvorschläge auf den Tisch, die zu prüfen man den Minister bat. „Wir sind vorsichtig optimistisch, dass mit dem guten Willen aller Beteiligten eine Lösung machbar ist“, meinte Initiativen-Sprecher Jakob Logar nach der Unterredung.

Pred bikošti je v Celovcu prišlo do prvega osebnega pogovora med zveznim ministom Berlakovichem in zastopniki ljudske iniciative kanal Aich-Dob. Gospod minister je nakazal pravne probleme v zvezi s državno podporo, je pa tudi izrazil svojo pripravljenost, da si bo še enkrat pogledal vse možnosti, kajti stiska prebivalcev mu ni vseeno. Predstavniki iniciative smo iz pogovorov šli rahlo optimistični in smo prepričani, da bo z dobro voljo vseh rešitev le možna.

Beitrag im ORF-Kärnten:   http://kaernten.orf.at/news/stories/2534923/

ORF-Slovenski spored: http://volksgruppen.orf.at/slovenci/novice/stories/165872/