Am Rande seines Besuches im Werner Berg Museum in Bleiburg-Pliberk vor Allerheiligen bat die Bürgerinitiative Kanal Aich-Dob Bundespräsident Heinz Fischer um Hilfe. Initiativen-Sprecher Logar übergab dem Staatsoberhaupt persönlich einige neuere Informationen zum Kampf der rund 520 Bürgerinnen und Bürger von Schilterndorf/Čirkovče, Wiederdorf/Vidra vas und Aich/Dob um Gerechtigkeit.
Bekanntlich hatten Anfang Oktober bei einer Bürgerversammlung im Pfarrhof Bleiburg/Pliberk die meisten der rund 150 von der ungerechten Verdoppelung der Kanalgebühren betroffenen Haushalte einen Boykott der von der Stadtgemeinde vorgeschriebenen Kanal-Jahresrechnungen befürwortet und mittlerweile auch schriftlichen Einspruch gegen die Vorschreibungsbescheide eingelegt. Damit soll die Öffentlichkeit neuerlich auf das große Unrecht hingewiesen werden, das den Menschen aufgrund der Verweigerung der Bundesförderung von 900.000 Euro durch das für den Kanalbau zuständige Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft unter Bundesminister Nikolaus Berlakovich entstanden ist.
Bereits im Februar hatte der Bundespräsident in einem diesbezüglichen Schreiben an die Bürgerinitiative/ljudska iniciativa Kanal Aich-Dob die Hoffnung geäußert, „dass eine für die Betroffenen akzeptable Lösung gefunden werden kann.“ Die Politik sei nach wie vor säumig, meint Initiativensprecher Logar: „Die Menschen werden immer erboster. Außer ein paar recht unverbindlichen Politikergesprächen auf Landes- und Bundesebene ist bisher wenig geschehen.“ Knapp zwei Monate vor Weihnachten sei die Zeit reif für Lösungen zum Wohle der Menschen.
Že februarja t.l. je zvezni predsednik Heinz Fischer v pismu ljudski iniciativi izrazil željo, da bi se kmalu našla za vse prizadete občane znosna rešitev v zadevi kanala v Dobu. V okviru svojega obiska v Pliberku sta Jokej Logar in Sepp Leitner prezidentu predala nekaj novejših informacij o tej zadevi, zlasti o najnovejšem bojkotu letnih računov občine za kanal. Dva meseca pred Božičem je čas zrel za rešitve.