Es ist im abgelauf
enen Jahr leider nicht gelungen, für die Stadtgemeinde Bleiburg als Eigentümerin der Kanalisation Aich/Dob die Bundesförderung von 900 000 Euro zu erwirken. Aus diesem Grund werden die Protestveranstaltungen im neuen Jahr weiter laufen. Der Zahlungsboykott der Kanalgebühren, die rund 500 Menschen enorm belasten, wurde nach intensiven Beratungen beendet. Die Politikergespräche werden auf Landes- wie auf Bundesebene fortgesetzt, wobei man Hoffnungen in den neuen Umweltminister Rupprechter setzt, dem große Problemlösungskompetenz nachgesagt wird. Die Einsprüche gegen die überhöhten Gebührenbescheide aus dem Vorjahr werden ab sofort vom neu eingerichteten Landesverwaltungsgericht beurteilt. Dem Gemeinderat von Bleiburg/Pliberk liegt ein Antrag der Einheitsliste auf Einrichtung eines Kanal-Sonderausschusses vor, der demnächst im Stadtrat behandelt werden soll.
Zur Erinnerung: Nach dem Konkurs der ehemaligen Abwassergenossenschaft Aich-Dob übernahm 2007 die Stadgemeinde Bleiburg/Pliberk den „Kanalisationsbereich Bleiburg II“. In der Folge wurden die Kanalgebühren verdoppelt. Der Kubikmeterpreis für Wasser beträgt – je nach Wasserzins – bis zu 7,87 Euro. Das ist Kärnten-Rekord! Der Gesamtschaden für die Kanalopfer beläuft sich bereits auf 160.000 Euro. (siehe rechts)
Bilanca ljudske iniciative za preteklo leto ni rožnata. Ni še uspelo za občino Pliberk pridobiti zvezne podpore. Protesti se nadaljujejo, pravtako pogovori na vseh političnih nivojih. Upamo na novega ministra Rupprechterja. Lanske ugovore zdaj obravnava novo deželno sodišče, v pliberškem mestnem svetu pa se posvetujejo o ustanovitvi posebnega pododbora za kanal.