Durch die Verweigerung der Bundesförderung von knapp 900.000 € durch das Lebensministerium (Bundesminister Berlakovich) aus formalen Gründen, hat der direkte Schaden für die rund 150 betroffenen Haushalte seit der ersten Erhöhung 2008 die 100.000 Euro-Marke bei weitem überschritten. Dabei sind noch wesentlich höhere volkswirtschaftliche Verluste durch den massiven Preisverfall bei Grundstücken und die einsetzende Abwanderung der Bevölkerung nicht einmal ansatzweise berücksichtigt.
Es scheint ein Kampf gegen die Windmühlen der Politik zu sein, obwohl Gespräche mit allen maßgeblichen Gemeinde- und Landespolitikern, ebenso wie mit den zuständigen Bundesministern Nikolaus Berlakovich (VP), Rudolf Hundstorfer (SP) und Staatssekretär Ostermayer (SP) geführt wurden, die alle Hilfe versprochen, aber bisher nicht gehalten haben. Mit Aufsehen erregenden Aktionen und intensiver Medienarbeit wurde seitens der Bürgerinitiative versucht, der Forderung nach einer vernünftigen und gerechten politischen Lösung Nachdruck zu verleihen. Selbst Bundespräsident Dr. Fischer wurde mit unserem Problem befasst.
„Uns ist keine Region in Österreich bekannt, die von der Bundesregierung so benachteiligt würde wie diese drei Ortschaften im zweisprachigen Gebiet Kärntens“, beklagt Initiativensprecher Jakob Logar den andauernden Missstand.
Jüngst hat die Gemeinde Bleiburg/Pliberk als Kanaleigentümer die schriftlichen Einsprüche von knapp 80 Haushalten gegen die doppelten Kanalgebühren-Bescheide vom November 2012 mit einer grotesk anmutenden Begründung „als unzulässig zurückgewiesen“ . Zudem wurden dieser Tage die Bürger mit neuen doppelten Kanalrechnungen für 2013 geschockt. Das lässt sich die Bürgerinitiative nicht gefallen. Weitere Proteste und Aktionen sind geplant. „Wir werden nicht eher ruhen, als diese Ungerechtigkeit aus der Welt geschafft ist!“, lautet der einhellige Tenor der Betroffenen.
Prizadetim občanom v kanalskem področju Pliberk II je od leta 2008 do danes nastalo nad 100.000 evrov škode. To pa zato, ker se avstrijska zvezna vlada oz. pristojni minister Nikolaus Berlakovich brani, da bi izplačal zvezno podporo, ki nam pripada že od 2005 naprej. Kot zgleda se zvezna vlada na Dunaju ne more ali noče zediniti na rešitev, čeprav sta tudi državni sekretar Josef Ostermayer in socialni minister Rudolf Hundstorfer vključena v pogajanja.
Po drugi strani pa je občina Pliberk z groteskno utemeljitvijo odklonila naše prizive iz lanskega leta, in nam je povrhu še dostavila naslednje račune za 2013 z dvojnimi pristojbinami za kanal. To ne more biti!
Die nächste Protestversammlung findet am Freitag, dem 17.05.2013 um 19h in Wiederndorf-Vidra vas beim „AJZL“ statt.

